Die Anwendung statistischer Methode in Bereichen wie Marketing und Finanzwesen ist heute schon Alltag. Im Personalbereich wird zwar viel über Big Data und People Analytics gesprochen – nur in der Praxis angewandt werden datenorientierte Methode bislang nur selten. Dabei bietet die Kombination aus Fachwissen und Datenanalyse herausragende Möglichkeiten um das HR-Management voranzubringen. Der Artikel dieser Woche befasst sich mit dem Einsatz von Talent Analytics im Rekrutierungsbereich.

Wie datenbasiertes Recruiting die Fluktuationsrate senkt und die Produktivität steigern kann

People Analytics kann im gesamten Rekrutierungsprozess eingesetzt werden. Im Sourcing können Algorithmen etwa nicht nur zur Identifikation von Profilen, sondern auch zur Auswertung der Wechselwahrscheinlichkeit und über psychometrische Verfahren zur Vorbereitung auf die Ansprachestrategie verwendet werden. Beim Matching von Kandidaten- und Jobprofilen können empirische Werte zum Einsatz kommen. Werden alle wesentlichen Faktoren beachtet – Fachliche Kriterien, Wünsche & Vorstellungen sowie die Persönlichkeit – ist der Vorteil für den eingestellten Mitarbeiter als auch für den Arbeitgeber spürbar. Die Wahrscheinlichkeit der Mitarbeiterzufriedenheit steigt, Verbleibewahrscheinlichkeit und Produktivität steigen.

Die Mär das sich People Analytics nur für den Arbeitgeber lohnt

Die Angst vor dem Gläsernen Mitarbeiter ist hoch – zurecht, denn es gibt einen beruflichen und privaten Lebensraum. Doch wenn man People Analytics in der Rekrutierung richtig einsetzt, unterstützt es sowohl Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer die richtige Entscheidung zu treffen. Datingapps machen es schon seit Jahren vor, dass die Rasteranalyse großartige Ergebnisse bringen kann und die menschliche Entscheidungsfindung optimal ergänzt.

Für alle die an People Analytics interessiert sind – die Wharton School of Business hat eine tolle Vorlesung zu diesem Thema:

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